Römer Kostüm

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Römer Kostüm: Dein kurzer Start in die Antike

Ein Römer Kostüm kaufst du nicht jeden Tag – umso wichtiger, dass es sitzt, wirkt und dich durch den Abend bringt. In diesem Ratgeber zeige ich dir, worauf es wirklich ankommt: vom Stoff der Tunika über Rüstung und Helm bis zu Sandalen, Gürtel, Make-up und passenden Accessoires. Ich gehe systematisch vor, aber bleibe nah an der Praxis: Was scheuert, was rutscht, was glänzt, was auf Fotos überzeugt – und was du beim Kauf vermeiden solltest. Nach dem Lesen kannst du schnell entscheiden, ob ein Komplettset passt oder ob du lieber zwei, drei hochwertige Teile kombinierst, damit dein Römer Kostüm glaubwürdig wirkt und bequem bleibt.


Römer Kostüm: Welche Varianten funktionieren am besten?

Wenn du online suchst, begegnen dir grob fünf Stile – jeweils mit anderem Look, anderer Bewegungsfreiheit und anderem „Wirk-Level“ auf Fotos:

  1. Römischer Soldat/Legionär
    Tunika, Lorica (Rüstung), Helm, Schild, Kurzschwert, Sandalen. Wirkt kraftvoll und ikonisch. Etwas schwerer, dafür sehr fototauglich.

  2. Senator/Imperator
    Helle Tunika mit Toga oder purpurrotem Umhang, Lorbeerkranz, Gürtel, dekorative Bordüren. Edel und auffällig, aber ohne Rüstung bequemer.

  3. Römische Göttin/Vestalin
    Stola mit Palla (Schal), goldene Borten, Armreifen, ggf. Gürtel in der Taille. Fließender Sitz, schmeichelnder Fall – gut für lange Abende.

  4. Gladiator
    Kürzere Tunika oder Lederrock (Pteryges), Armschiene, Beinschienen, breiter Gürtel, Helm oder Kopfband. Sportlicher Look, viel Beweglichkeit.

  5. Römischer Bürger/Wagenlenker
    Schlichtere Tunika, Gürtel, Sandalen, optional kurzer Umhang. Minimalistisch, dafür preislich oft attraktiv.

Mein Rat: Entscheide zuerst die Figur. Danach wählst du passende Komponenten. So kaufst du nicht „irgendwas Römisches“, sondern ein Römer Kostüm mit klarer Wirkung.


Kaufcheckliste für dein Römer Kostüm

  • Passform & Größe: Tuniken reichen je nach Modell bis knapp über das Knie. Achte auf Brust- und Schulterweite, sonst spannt der Stoff oder fällt formlos. Bei Rüstungsteilen lieber etwas Luft lassen – du trägst darunter eine Tunika.

  • Material: Polyester ist pflegeleicht und knitterarm, Baumwolle fühlt sich natürlicher an, Mischgewebe ist oft der Sweet Spot. Rüstungsteile aus Kunststoff sind deutlich leichter als Metallrepliken; für Party und Karneval absolut ausreichend.

  • Beweglichkeit: Prüfe, ob du Arme heben, tanzen, sitzen und Treppen steigen kannst. Schlitze an der Tunika sorgen für mehr Spielraum.

  • Verarbeitung: Saubere Nähte, stabile Kanten und ordentliche Borten machen auf Fotos einen großen Unterschied. Bei Schild und Schwert auf stabile Griffe achten.

  • Gewicht: Ein massiver Helm sieht stark aus, wird aber nach einer Stunde schwer. Kunststoff mit Metallfinish ist der praxistaugliche Kompromiss.

  • Lieferumfang: Bei Komplettsets ist manchmal „alles“ dabei – aber Gürtel, Armreifen oder Sandalen fehlen dann doch. Einmal genau die Liste checken.

  • Pflege: Flecken? Polyester lässt sich meist auswischen. Tuniken aus Baumwolle bitte vor dem Event auf Passform testen – sie können nach der ersten Wäsche minimal eingehen.


Komponenten des Römer Kostüms im Detail

Tunika: Basis des Kostüms

Die Tunika ist die Bühne für alles, was du darüberlegst. Typisch: off-white bis creme, manchmal mit farbigen Bordüren an Saum und Ärmeln. Für Soldaten kommen oft rote Tuniken zum Einsatz, bei Senatoren helle Varianten mit purpurnen Streifen (clavi). Achte auf:

  • Länge: Mitte Oberschenkel bis knapp übers Knie – zu kurz wirkt schnell wie T-Shirt, zu lang bremst dich beim Gehen.

  • Ausschnitt: Rundhals ist Standard, V-Ausschnitt wirkt moderner, muss aber sorgfältig verarbeitet sein.

  • Stoffgewicht: Dünn fällt schön und bleibt luftig, mittleres Gewicht verbirgt Unterkleidung besser.

  • Borten & Paspeln: Sie geben Kontrast, rahmen die Silhouette und lassen Fotos hochwertig wirken.

Toga, Stola & Palla: Drapierung, die Charakter schafft

Für Senator/Imperator trägt das Römer Kostüm oft eine Toga oder einen Umhang (paludamentum). Bei Damen macht die Stola (langes Kleid) mit Palla (Schal) den Look. Wichtig:

  • Drapierung: Lieber ein Modell mit vordefinierten Nähpunkten oder Schlaufen nehmen – dann sitzt der Stoff sicher und rutscht nicht.

  • Gewicht & Fall: Ein zu leichter Stoff wirkt fahrig, zu schwer zieht an der Schulter. Mittlere Grammatur fällt meist am schönsten.

  • Befestigung: Fibeln (Broschen) oder versteckte Druckknöpfe helfen, die Figur zu halten, ohne ständig nachzujustieren.

Rüstung (Lorica): Segmentata, Hamata, Squamata

  • Lorica segmentata: Segmentpanzer mit Streifen – ikonisch für den Legionär. In Kaufkostümen meist als flexible Kunststoffsegmente. Achte auf saubere Nietenoptik und bequeme Innenkanten.

  • Lorica hamata: Kettenhemd-Look. Kaufversionen sind häufig aus gestricktem Material mit Metallfinish. Deutlich leichter als echte Ringe, angenehmer für lange Abende.

  • Lorica squamata: Schuppenoptik. Glänzt stark, braucht aber ein gutes Unterhemd, damit nichts scheuert.

Helm (Galea): Blickfang und Hitzefaktor

Ein Helm macht aus einer Tunika sofort einen Legionär. Für das Römer Kostüm sind Modelle mit Wangenklappen und Nackenschutz typisch. Prüfe Polsterung, Sichtfeld und den Sitz auf deinem Kopf – zu locker verrutscht, zu eng verursacht Kopfschmerzen. Ein Kamm (roter Helmbusch) setzt ein starkes Signal; horizontal (Centurio-Style) oder längs – je nach Rolle.

Umhang (Paludamentum) & Gürtel (Cingulum)

Ein Umhang gibt Kontur, versteckt Reißverschlüsse und lässt dich „größer“ wirken. Er sollte sich mit Druckknopf oder Fibel sicher an der Schulter fixieren lassen. Der Gürtel strukturiert die Mitte, hält die Tunika in Form und dient als Halter für Schwertscheide oder Beutel. Metallnieten und geprägte Schnallen werten optisch stark auf.

Beinschienen & Armschiene (Greaves & Manica)

Für Gladiator- oder Legionärs-Looks bringen Beinschienen und Armschiene sofort das „Kampf“-Gefühl. Kunststoffmodelle sparen Gewicht. Innen bitte mit Filz oder Stoff gepolstert, sonst drückt’s nach einer Stunde. Klett oder Schnürung? Klett ist schnell, Schnürung sieht originaler aus.

Schuhe (Caligae) & Sandalen

Römische Sandalen haben offene Riemen, oft bis zum Knöchel geschnürt. Für lange Veranstaltungen nimm eine Version mit dickerer Sohle und leichtem Fußbett. Wenn es kalt wird, helfen hautfarbene Thermostrümpfe – man sieht sie auf Fotos kaum, du bleibst warm.

Schild, Schwert & Speer: Requisiten mit Wirkung

Ein Schild (Scutum) macht deinen Auftritt massiv. Kunststoff reduziert Gewicht, die Front darf ruhig Reliefdetails zeigen. Das Kurzschwert (Gladius) als Prop bitte stumpf und leicht – Partysicherheit geht vor. Ein Speer (Pilum) eignet sich für Fotos, im Gedränge aber unpraktisch. Für dein Römer Kostüm reicht oft Schild + Schwert.

Kopfschmuck & Details: Lorbeerkranz, Fibeln, Borten

Der Lorbeerkranz steht für Triumph. Modelle aus flexiblem Kunststoff mit Metalloptik sitzen gut und bleiben formstabil. Fibeln fixieren Umhänge oder Pallas, Borten an Saum und Ärmeln geben Rahmen. Kleine Details wie geprägte Knöpfe oder ein dekorativer Ring machen auf Fotos mehr aus, als man denkt.

Stoffe, Farben, Verzierungen

Rottöne für Soldaten, Weiß/Creme für Senatoren, Goldakzente für Götterdarstellungen – so ordnen Zuschauer dich blitzschnell ein. Mattes Finish wirkt hochwertig. Glänzende Stoffe können je nach Licht hart reflektieren; wenn Fotos wichtig sind, lieber auf satinierten Glanz statt Spiegeloptik setzen.


Make-up & Schminke zum Römer Kostüm

Grundierung & Teint

Das Ziel: frischer Teint, der auch unter warmem Licht nicht fahl wirkt. Ein leicht mattierender Primer verhindert Glanzstellen. Foundation dünn auftragen, punktuell mit Concealer arbeiten. Fixierpuder sorgt dafür, dass nichts verrutscht, wenn der Raum warm wird.

Augen & Brauen

Für den Imperatoren- oder Senatoren-Look passen klar definierte Brauen und dezente Schattierung der Lidfalte. Bei einer Göttin darfst du Gold- oder Bronzetöne nutzen. Ein weicher Eyeliner entlang des oberen Wimpernkranzes öffnet den Blick. Wimperntusche nur so viel, dass die Struktur zu Helm, Rüstung oder Stola harmoniert, nicht dominiert.

Lippen & Rouge

Damenlooks: rötliche Nude-Töne oder gedeckte Beerentöne – haltbar, aber nicht klebrig. Ein Hauch Bronzer an Wangenknochen und Schläfen gibt Form. Für Männer reicht oft etwas Tönung auf den Lippen und ein minimaler Bronzer, um das Gesicht zu modellieren.

Krieger-Look: dezente „Patina“

Der Legionär oder Gladiator profitiert von subtiler „Patina“: Mit braun-grauem Puder an Wangen und Stirn leichte Schatten setzen, ein bisschen „Staub“ auftragen, mit Fixierspray versiegeln. Kleine „Kratzer“ gelingen mit bräunlichem Eyeliner und einem Hauch rotem Lipliner – sanft verblenden, damit es realistisch wirkt.

Kinderfreundliches Make-up

Bei Kindern bitte sanft und hautverträglich: ein wenig Glitzer-Gold am Augenwinkel für Göttinnen, ein Hauch Krieger-Schmauch (braunes Puder) für kleine Legionäre. Keine Produkte, die brennen oder ziehen. Abends mit mildem Reiniger runternehmen.


Accessoires, die das Römer Kostüm komplett machen

Gürtel, Beutel, Tragekomfort

Ein breiter Gürtel bringt Form. Ein kleiner Beutel (am Gürtel) verstaut Handy, Schlüssel, Lippenpflege – versteckt und griffbereit. Das Römer Kostüm bleibt dadurch aufgeräumt, deine Hände sind frei.

Schmuck & Finishes

Armreifen, breite Manschetten, ein schmaler Oberarmreif – das gibt Struktur. Ringe mit römisch anmutenden Motiven (Lorbeer, Adler, Stern) unterstützen den Charakter. Achte auf runde Kanten, die nichts aufscheuern.

Requisiten für die Rolle

Schriftrolle aus leichtem Schaumstoff, Kelch (Kunststoff), Zepter für Imperator – solche Teile braucht man nicht ständig in der Hand, aber sie werten Fotos deutlich auf. Für Gladiatoren reicht manchmal eine Armschiene mit geprägtem Muster plus Schwert.


Damen: So sitzt ein Römer Kostüm angenehm und wirkt hochwertig

Für Damen ist der Fall des Stoffes entscheidend: Eine Stola, die fließt, und eine Palla, die du dir über eine Schulter legst, wirken sofort römisch – vorausgesetzt, der Stoff knittert nicht und steht nicht ab. Ein gut platzierter Taillengürtel bringt Form, ohne einzuschneiden. Ich achte auf Borten, die nicht kratzen, denn bei nackten Armen können grobe Nähte sonst reiben. In vielen Sets sind Sandalen nur als Überzieher gedacht; sie sehen okay aus, halten aber nicht lange. Wenn du ein paar Stunden feiern willst, nimm echte Sandalen mit etwas Fußbett. Für Schmuck funktionieren breite Armreifen und ein dezenter Lorbeerkranz, der nicht in die Haare zieht. Beim Make-up sind Gold- und Bronzetöne ideal: weiche Kontur, sanfter Schimmer, Lippen in natürlichen Rot- oder Pfirsichtönen. Wer es präsenter mag, nimmt ein sattes Rot, achtet aber auf präzise Kontur, damit es nicht „kostümiert“ wirkt. Die Palla darf auf Fotos sichtbar drapiert sein; fixiere sie heimlich mit einer Fibel oder kleinen Sicherheitsstichen, damit du den Abend nicht mit Nachjustieren verbringst. Wenn du dich zwischen Imperatorin und Göttin nicht entscheiden kannst, nimm eine helle Stola, goldene Borten und einen roten Umhang – dein Römer Kostüm lässt so beide Lesarten zu und du kannst je nach Accessoire die Rolle schieben: mit Kelch und Lorbeer eher „Hof“, mit Armschiene und Sandalen eher „Tempel“. Achte auf blickdichten Stoff, damit du dich in jeder Lichtsituation sicher fühlst; dünne Unterkleider helfen. Ein Tipp für kalte Abende: hautfarbene Thermostrumpfhose – man sieht sie kaum, du bleibst warm. Wichtig: Bewegungsfreiheit testen, bevor du dich festlegst – setz dich, geh eine Treppe hoch, dreh dich mit Umhang. Erst wenn alles hält, ist dein Römer Kostüm wirklich partytauglich.


Herren: So triffst du mit dem Römer Kostüm die richtige Wahl

Bei Herren entscheidet die Figur zuerst: Legionär, Senator, Imperator oder Gladiator. Für den Legionär ist die Rüstung der Blickfang, also auf bequeme Innenkanten und vernünftige Verschlüsse achten. Eine zu kurze Tunika wirkt wie ein T-Shirt, eine zu lange bremst beim Gehen – Mitte Oberschenkel ist ein guter Start. Der Helm sollte mit Polsterbändern sitzen, nicht nur „oben aufliegen“. Wenn du Fotos liebst, nimm einen Schild: Ein großes Scutum macht jede Pose stärker, selbst wenn das Schwert einfach an der Seite bleibt. Beim Senator funktioniert die Toga nur, wenn sie verlässlich liegt – versteckte Schlaufen oder Druckknöpfe sind Gold wert. Der Imperatoren-Look mit rotem Umhang und Lorbeerkranz braucht eine saubere Tunika mit klaren Borten; billige Bordüren fallen sofort auf. Gladiator-Varianten punkten mit Armschiene, Gürtel und Beinschienen, aber bitte alles innen weich unterfüttern, sonst zwickt es nach einer Stunde. Für Schuhe sind Sandalen mit echter Sohle Pflicht; Überzieher wirken nur aus der Ferne. Make-up dezent: etwas Bronzer, klare Brauen, mattierte Stirn – das verhindert Glanz auf Fotos. Für Zubehör: Ein kurzer Umhang kaschiert Reißverschlüsse und gibt dem Römer Kostüm Tiefe. Wer Wert auf Authentik-Optik legt, wählt matte Oberflächen statt Hochglanz. Und noch ein Komforttipp: Unter das Kettenhemd (Hamata-Look) ein leichtes Funktionsshirt ziehen – unsichtbar, aber schweißregulierend. So bleibt dein Römer Kostüm den ganzen Abend tragbar.


Kinder: So wird das Römer Kostüm bequem, sicher und spaßig

Für Kinder steht Beweglichkeit vor Optik. Eine weiche Tunika mit elastischem Gürtel, leichte Sandalen oder feste Sneaker in Sandalen-Optik und ein kurzer, nicht rutschender Umhang – das ist alltagstauglich. Schwere Helme sind tabu; lieber ein leichtes Modell mit Schaumstoffpolster. Requisiten bitte superleicht und ohne harte Kanten: ein weiches Schild und ein Schwert aus Schaumstoff reichen vollkommen. Schminke? Ein Hauch „Staub“ mit braunem Puder für den Legionär, ein goldenes Funkeln am Augenwinkel für die kleine Göttin – fertig. Wichtig ist die schnelle An- und Ausziehbarkeit: Kinder wollen zwischendurch trinken, essen, spielen. Klett statt Schnürung spart Nerven. Bei kalten Temperaturen helfen hautfarbene Leggings und dünne Longsleeves unter der Tunika; sie verschwinden optisch, halten aber warm. Ein Namenslabel im Kostüm verhindert Verwechslungen in der Kita oder Schule. Und weil Kinder sich gern drehen und rennen, sollte das Römer Kostüm keinen langen, stolpergefährlichen Saum haben – im Zweifel lieber etwas kürzer schneiden lassen oder ein Modell mit gutem Beinschlitz kaufen.


Passform, Komfort & Pflege: So bleibt dein Römer Kostüm stark

  • Mehr Stabilität: Tunika mit doppelt vernähten Säumen und verdeckten Nähten fühlt sich sofort hochwertiger an.

  • Reibungspunkte entschärfen: Innenflächen von Rüstungsteilen mit Filzstreifen oder weichem Band abkleben.

  • Klima: Unter Rüstung hilft ein atmungsaktives Unterhemd. Bei Damen sorgt ein glatter Body für guten Fall der Stola.

  • Transport: Umhang und Toga locker aufrollen statt falten – das reduziert Knitter.

  • Reinigung: Flecken zuerst punktuell behandeln. Kunststoffteile mit einem leicht feuchten Tuch abwischen, nicht in die Waschmaschine stecken.

  • Aufbewahrung: Hänge Umhänge und Tuniken auf; Rüstungsteile flach in die Box, damit sie ihre Form behalten.


Preisbereiche und Qualität beim Römer Kostüm einschätzen

  • Einsteiger (günstig): Dünne Tunika, einfacher Gürtel, leichter Lorbeerkranz, ggf. einfacher Umhang. Perfekt für eine Feier, wenn Gewicht und Preis wichtiger sind als Detailtiefe.

  • Mittelklasse: Bessere Borten, stabilere Gürtel, realistischere Rüstungsoptik, komfortabler Helm. Hier bekommst du den besten Mix aus Wirkung und Bequemlichkeit.

  • Premium: Hochwertige Stoffe mit Struktur, geprägte Beschläge, polsterte Innenkanten, maßigeres Gewicht bei großer Optik. Ideal, wenn Fotos und Wiederverwendbarkeit im Vordergrund stehen.

Achte bei Produktfotos auf Nahaufnahmen: Sie verraten, ob die Drucke pixelig sind oder die Nähte sauber laufen. Bewertungen, die Passform und Tragegefühl erwähnen, sind hilfreicher als reine Sternchen.


Häufige Fehler beim Römer Kostüm – und wie du sie vermeidest

  1. Zu kurzer Schnitt: Eine Tunika, die „shirtig“ wirkt, nimmt dem Look die Wirkung. Lieber ein paar Zentimeter länger.

  2. Rüstung ohne Polster: Nach einer Stunde tut’s weh. Kleine Filzstreifen retten den Abend.

  3. Wackelnder Helm: Ein rutschender Helm lenkt dauernd ab. Polsterband einkleben, Sitz testen.

  4. Überladene Accessoires: Drei große Requisiten sind unpraktisch. Wähle zwei starke: z. B. Schild + Umhang.

  5. Glänzender Plastik-Look: Mattes oder satiniertes Finish wirkt hochwertiger auf Fotos.

  6. Schuhe unterschätzt: Überzieher sind bequem, echte Sandalen mit Sohle sehen und fühlen sich besser an.

  7. Drapierung nicht fixiert: Toga/Palla rutscht. Mit Fibel, Schlaufe oder Mini-Sicherheitsstichen sichern.


Kleine DIY-Tweaks für dein gekauftes Römer Kostüm

Der Fokus liegt klar auf Kaufteilen – mit wenigen Handgriffen holst du trotzdem mehr raus:

  • Borten aufwerten: Eine zusätzliche schmale Borte an Saum oder Ärmel schafft Tiefe.

  • Gürtel prägen: Mit Prägestempel oder Strukturrolle (für Kunstleder) gibst du Muster, die von Weitem sichtbar sind.

  • Schild-Innenseite abdunkeln: Matte Innenfläche wirkt realistischer, außerdem sieht man Fingerabdrücke weniger.

  • Umhang formen: Die erste halbe Meterkante leicht beschweren (unsichtbare Saumgewichte), dann fällt der Stoff schöner.

  • Lorbeerkranz anpassen: Mit etwas Draht den Umfang individualisieren, damit nichts drückt oder verrutscht.


Styling-Beispiele: So erzielst du mit wenig Teilen viel Wirkung

Legionär in drei Teilen

Tunika (rot), Lorica segmentata (leicht), Helm mit Kamm. Dazu ein Schild – schon steht dein Auftritt. Gürtel und Sandalen runden ab, sind aber kein Muss, wenn du aufs Budget achtest.

Imperator mit klaren Linien

Helle Tunika mit sauberen Borten, roter Umhang, Lorbeerkranz. Ein breiter Gürtel strukturiert die Mitte. Für Fotos: Kelch oder Schriftrolle. Make-up matt, Brauen definiert.

Göttin mit Licht und Fall

Stola in Creme, goldene Borte, Palla locker über eine Schulter, Armreifen, schmaler Oberarmreif. Lippen in gedecktem Rot, Augen mit leichtem Goldschimmer. Sandalen mit bequemer Sohle.


Check vor dem Event: 7-Minuten-Routine

  1. Tunika an, Sitz prüfen, Gürtel binden.

  2. Umhang/Toga drapieren, Fixpunkte testen.

  3. Helm auf, Polster checken.

  4. Schild/Schwert auf Griff prüfen.

  5. Einmal hinsetzen, aufstehen, zwei Stufen hoch – Beweglichkeit passt?

  6. Make-up auffrischen, Lippenprodukt einstecken.

  7. Kleines Notfallkit: Sicherheitsnadeln, Mini-Klebeband, Feuchttuch.


FAQ-Runde – kurz und nützlich

Welche Größe soll ich nehmen?
Eher die größere, vor allem bei Rüstung oder engen Tuniken. Stoff kann mit Gürtel geformt werden, zu eng bleibt zu eng.

Ist ein Helm Pflicht?
Nein. Ein sauberer Umhang und ein guter Gürtel geben oft mehr Wirkung als ein wackeliger Helm.

Wie bleibe ich warm?
Hautfarbene Thermolagen unter der Tunika, ggf. dünne Handschuhe in Lederoptik, kurzer Umhang als zusätzliche Schicht.

Was macht auf Fotos den Unterschied?
Klare Kanten (Borten), definierte Taille (Gürtel), stimmige Requisiten (Schild, Lorbeer). Mattes Finish statt Hartglanz.


Fazit: Dein Weg zum passenden Römer Kostüm

Du kennst jetzt die Varianten, die Bauteile und die kleinen Kniffe, mit denen dein Römer Kostüm stimmig wirkt und bequem bleibt. Entscheide dich für eine Rolle, wähle eine gute Tunika als Basis, ergänze zwei bis drei starke Elemente (Umhang, Gürtel, Helm oder Rüstung) und sichere die Drapierung. Mit einem matten Finish, einem soliden Schild und einem Lorbeerkranz stehst du auf Fotos sofort präsent. Schminke dezent, aber haltbar, setze auf bequeme Sandalen – und nimm dir vor dem Event ein paar Minuten für den Sitztest. So gehst du entspannt in den Abend, und dein Römer Kostüm trägt dich zuverlässig durch jede Szene, jeden Toast und jede Runde auf der Tanzfläche.

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